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Berufsorientierung

 

4A beim Geigenbauer Franz Übelhör

Schuljahr 2015/16, LÚla Wiche-Holzinger
Als wir in das Atelier hineingegangen sind fühlte ich mich wie in einer anderen Welt. Es ist erstaunlich, dass sich die Werkstätten bis heute kaum verändert haben und dass sie Stradivari immer noch so respektieren. (Betül Tekmen)
Es hat mir gut gefallen, weil wir vieles dazugelernt haben und unser schon vorhandenes Wissen über Geigen wiederholt haben. Es hat mich fasziniert zu sehen, wie viele verschiedene Werkzeuge man braucht und dass er für den Bau einer Geige ein Monat braucht. (Alexandra Stoica)
Angefangen hat er mit der Geschichte, wie man überhaupt auf die Idee gekommen ist eine Geige zu bauen. Die wahrscheinlichen Schritte hat er an einem einfachen Modell dargestellt. Seine Geschichte hat in der griechischen Mythologie angefangen, in der Hermes, der Götterbote, einen Schildkrötenpanzer mit Sehnen aus Tierhaut bespannt hat. Das war die einfachste Form der Saiteninstrumente. Später kamen dann noch mehr Saiten dazu und die Form des Resonanzkörpers wurde immer wieder verbessert. So ging das Schritt für Schritt schön geordnet weiter. Nach der Erklärung zeigte er uns verschiedene Holzarten, damit wir vergleichen konnten. Dabei waren Sorten wie  Ebenholz, das für das Griffbrett verwendet wird, und Ahorn, aus dem der Großteil des Resonanzkörpers besteht. (Eric Hesse)
Ehrlich gesagt wäre der Beruf nichts für mich, da ich nicht so gerne den ganzen Tag in einem Raum sitzen möchte und an einem Instrument ganz genau und voller Geduld arbeiten könnte. Trotzdem hat mir dieser kleine Einblick sehr gut gefallen. (Stefanie Hofinger)
Ich fand es irgendwie lustig, dass ein Geigenbauer Übelhör heißt. Mir würde so eine Arbeit gefallen, da ich an handwerklichen Dingen interessiert bin. Es muss sehr schwer sein, eine Geige zu bauen, wenn man diesen runden..... jedes Mal neu hobeln muss. Da ich alle Jahre einen Freund meiner Eltern besuche, der Tischler ist, habe ich die Möglichkeit dort zu hobeln und weiß, wie anstrengend und zeitaufwändig es ist, so ein rundes Stück Holz zu machen. (Ioan Rosenauer)